Das Thema tiergestützte Therapie ist in Deutschland relativ unbekannt. In den USA und der Schweiz werden mit dieser Methode
seit Jahren erstaunliche Erfolge erzielt.

Ein Hund lässt sich gezielt unterstützend einsetzen, um körperliche Fähigkeiten und Fertigkeiten zu verbessern.
Die Motivation zur Bewegung durch das Tier ist besonders hoch. Gleichgewicht, körperliche Ausdauer, Koordinations- und
Wahrnehmungsfähigkeit werden geschult. Eigenaktivität und das Überwinden persönlicher Grenzen steigert das Zutrauen
in die eigenen Fähigkeiten. Körper, Geist und Seele werden gleichermaßen angesprochen. Konzentration und
Aufmerksamkeit werden geschult und Sinneszusammenhänge besser verstanden. Die Motivation zur Teilnahme wird erhöht, was
sich besonders bei Therapiemüdigkeit positiv auswirkt.
Über das Vertrauen zum Hund wird in der Regel auch das Vertrauen zum Therapeuten aufgebaut und verstärkt. Die emotionale

Zuwendungsfähigkeit wird gefördert, die Sensibilität erhöht und letztendlich die Fähigkeit zur sozialen
Integration gesteigert.
Tiere vermitteln konstante Zuneigung und Aufmerksamkeit, akzeptieren vorurteilsfrei. Ein Hund vermittelt Wärme und Geborgenheit,
Zärtlichkeit und Zuneigung, Freude und Spaß, bedingungslos.
All diese Gründe haben mich dazu bewegt, mit meinen Golden Retriever Hündinnen eine spezielle Ausbildung zum Therapiehundeteam
zu absolvieren, bei der es um Gehorsam und absolute Zuverlässigkeit auch in für den Hund ungewohnten Situationen geht
(wie z.B. Lärm, Menschenansammlungen, ungewohnte Bewegungsmuster usw.).
Eine weitere wichtige Vorraussetzung für den Einsatz eines Hundes in der Therapie ist natürlich eine regelmäßige
tierärztliche Untersuchung, um Gesundheitsrisiken auszuschließen. Für weitere Fragen zum Thema tiergestützte Therapie
stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.